Glossar

Glossar

Begriff

Erläuterung

ADR

Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR, von Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut.

(Quelle: www.wikipedia.de)

BG BAU

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) ist die gesetzliche Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen in Deutschland.

Branchenlösung

Branchenlösungen oder auch Branchenregelungen vereinfachen das Gefahrstoffmanagement in den Betrieben.

Branchenregelungen zur Hilfe beim Gefahrstoffmanagement sind überbetriebliche Unterstützungskonzepte. Sie werden zentral erarbeitet und nehmen dem Unternehmer eine große Zahl der zum Gefahrstoffmanagement notwendigen Ermittlungs- und Beurteilungsschritte ab.

In der TRGS 400 "Ermitteln und Beurteilen von Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Anforderungen" heißt es: "Für den Fall, dass die in einer Branche vorhandenen Arbeitsbereiche im Rahmen einer Branchenregelung bereits beurteilt wurden, kann der Arbeitgeber die weiteren Maßnahmen an dieser Beurteilung ausrichten."

EAN

Internationale Artikelnummer EAN ehemaliger Name der Globalen Artikelidentnummer (GTIN)

(Quelle: www.gs1-germany.de)

Gefahrgut

Als Gefahrgut bezeichnet man Stoffe, Zubereitungen (Gemische, Gemenge, Lösungen) und Gegenstände, welche Stoffe enthalten, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren für

  • die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit,

  • wichtige Gemeingüter,

  • Leben und Gesundheit von Menschen, Tieren und anderen Sachen

ausgehen können und die aufgrund von Rechtsvorschriften als gefährliche Güter einzustufen sind.

Gefahrgut ist nicht mit Gefahrstoff zu verwechseln: Nicht jeder Gefahrstoff ist auch Gefahrgut und umgekehrt. Weiter umfasst der Begriff Gefahrgut neben Substanzen auch ganze Produkte (wie Munition, Lithium-Batterien), Geräte, Bauteile und ähnliches, sowie physikalische Zustände, wie Druckbehälter oder heiß transportierte Stoffe.

(Quelle: www.wikipedia.de)

Gefahrstoff

Gefahrstoffe sind chemische Stoffe oder Zubereitungen (Stoffgemische), die in der EU harmonisiert nach ihrem Gefährdungspotential eingestuft wurden. Die Gefährlichkeit eines Stoffes oder einer Zubereitung wird durch Gefahrensymbole (auch Gefahrenkennzeichen genannt) sowie durch Risiko- und Sicherheitssätze angegeben.

Die Begriffe Gefahrstoff und Gefahrgut sind nicht zu verwechseln, da sie mit unterschiedlicher Bedeutung in verschiedenen Rechtsgebieten verwendet werden.

Die Gefahrstoffkennzeichnung soll über Gefahren beim Umgang mit den Stoffen (insbesondere bei deren Herstellung, Weiterverarbeitung und Verwendung) informieren, die Gefahrgutkennzeichnung ist auf die Transportgefahren abgestellt (z. B. mit Informationen für die Feuerwehr). So unterliegen auch nicht alle Stoffe jeweils beiden Bestimmungen. Darüber hinaus umfasst der Begriff Gefahrgut neben Substanzen auch ganze Produkte (wie Munition, Geräte, Bauteile und ähnliches).

(Quelle: www.wikipedia.de)

Gefahrstoffverordnung

Die Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) regelt umfassend die Schutzmaßnahmen für Beschäftigte bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Gefahrstoffe sind solche Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften besitzen, wie z. B. hochentzündlich, giftig, ätzend, krebserzeugend, um nur die gefährlichsten zu nennen.

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

GefKomm-Daten

Summe aller strukturieren Informationen die innerhalb der Kommunikationslösung zwischen Industrie und Fachhandel ausgetauscht werden.

GefKomm-Datenpool

Zentraler Datenpool, in dem alle GefKomm-Daten der Branche vorgehalten werden.

GISBAU

GISBAU ist das Gefahrstoff-Informationssystem der BG BAU.

GISCODE

GISCODEs/Produkt-Codes basieren auf dem Gedanken, Produkte mit vergleichbarer Gesundheitsgefährdung und demzufolge identischen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln zu Gruppen zusammen zu fassen. Dadurch wird die Vielzahl chemischer Produkte auf wenige Produktgruppen reduziert. Die Codierungen selbst, die auf den Herstellerinformationen (Sicherheitsdatenblätter, Technische Merkblätter) und auf den Gebindeetiketten aufgebracht sind, ordnen das eingesetzte Produkt eindeutig einer Produktgruppe zu.

myWINGIS (geplant)

Das System myWINGIS soll von der BG BAU für Handwerker kostenfrei bereitgestellt. Es ermöglicht dem Handwerker auf einfache Art und Weise ein Gefahrstoffkataster anzulegen. Gefahrstoffinformation und entsprechende Änderungen sollen direkt im System angezeigt werden.

REACH

Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Durch REACH wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert und vereinfacht.

(Quelle: www.wikipedia.de)

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblätter (SDB oder SIDAB) sind Sicherheitshinweise für den Umgang mit gefährlichen Substanzen. In Ländern der europäischen Union sowie in vielen weiteren Ländern müssen solche Datenblätter vom Inverkehrbringer, Einführer und Hersteller von Gefahrstoffen und von Zubereitungen, die diese Gefahrstoffe über bestimmte Mengengrenzen hinaus enthalten, zur Verfügung gestellt werden.

(Quelle: www.wikipedia.de)

SVHC

Substances of very high concern (SVHC) Der Status als besonders Besorgnis erregender Stoff wird offiziell bestätigt durch die ECHA. Die Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe kann hier eingesehen werden.

Unternehmerinformation und Betriebsanweisung

Diese Dokumente werden von der BG BAU produktbezogen erstellt und unter anderem als PDF bereitgestellt.

Die Betriebsanweisung soll dem Unternehmer als Grundlage der Unterweisung der Beschäftigten nach § 14 Gefahrstoffverordnung dienen. Weitergehende, ausführliche Informationen für die Unterweisung sind in den Unternehmerinformationen zu finden.

Ziel einer Betriebsanweisung sollte es sein, kurz und leicht verständlich auf die wesentlichen Gefährdungen und daraus resultierenden Maßnahmen hinzuweisen. Aus diesem Grund sind die Angaben beispielsweise einer Unternehmer-Information hier verkürzt wiedergegeben. Bestimmte Angaben werden mit Absicht nicht aufgeführt. So werden Hinweise wie 'WGK 3' oder 'R 36' dem Arbeitnehmer, der vor Ort das Produkt verarbeitet, nicht weiterhelfen. Auch Angaben zu technischen Schutzmaßnahmen wie Absauganlagen müssen dem Beschäftigten nicht weitergegeben werden, da zur Einrichtung solcher Maßnahmen der Unternehmer verpflichtet ist. Den Beschäftigten ist lediglich mitzuteilen, wie sie die Maßnahmen anzuwenden haben.

(Quelle: www.gisbau.de)

WINGIS

WINGIS stellt die Informationen von GISBAU auf CD und online zur Verfügung.

Newsletter abonnieren

Wir informieren Sie regelmäßig. Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter-Service an!

 

© baudatenbank.de 2019 - Glossar

5055936